Videotelefonie mit Tox unter Ubuntu

uTox

Die digitale Überwachung ist heute weit verbreitet. Tox ist eine einfach zu bedienende Software, die Sie mit Freunden und Familie verbindet, ohne dass jemand anderes zuhört. Tox ist völlig kostenlos und kommt ohne Werbung.
Tox ist ein FOSS (Free und Open Source) Projekt. Der Tox-Code ist Open Source und die gesamte Entwicklung erfolgt offen. Tox wird von Freiwilligen entwickelt, die ihre Freizeit aufbringen und an die Idee des Projekts glauben. Tox ist kein Unternehmen oder eine andere Rechtsorganisation.

Die Tox Entwicklung begann vor ein paar Jahren, im Zuge von Edward Snowdens Leaks in Bezug auf die NSA Spionage Aktivität. Die Idee war, eine Instant Messaging-Anwendung zu erstellen, die ohne die Verwendung von zentralen Servern ausgeführt wird. Das Ziel des Projekts ist es, eine sichere, aber dennoch einfach zu benutzende Kommunikationsplattform zu kreieren.

Während des Sommers 2013 entstand eine kleine Gruppe von Entwicklern aus aller Welt. Diese begannen mit der Arbeit an einer Bibliothek, die das Tox-Protokoll implementierte.
Tox ist ein Peer-to-Peer System mit einer End-to-End Verschlüsselung, ohne die Möglichkeit, eine der Verschlüsselungsfunktionen zu deaktivieren.

Tox läuft unter den Betriebsystemen Windows, Mac OS X, Linux, Android und weitere. Es sind verschiedene Clients für verschiedene Betriebssysteme verfügbar.

Funktionen

  • Textnachrichten mit Schreibindikator
  • Gruppenchats
  • VoIP
  • Videochat
  • Screen-Sharing
  • Dateiversand

Wie füge ich einen Freund zur Freundesliste hinzu?

Tox arbeitet mit Tox-IDs. Schauen Sie in das Profil- oder Einstellungsfenster Ihres Clients, um Ihre eigene Tox-ID einzusehen. Die Tox-ID sieht ungefähr so aus:
56A1ADE4B65B86BCD51CC73E2CD4E542179F47959FE3E0E21B4B0ACDADE51855D34D34D37CB5
Geben Sie Ihre Tox-ID an den Freund oder an den neuen Gesprächspartner weiter. Das ist alles.

ubuntu-webinar-logo-2017

uTox unter Ubuntu installieren

Schritt 1 – Repository aktivieren
Für Distributionen, die das deb-Paketformat verwenden, müssen die folgenden vier Befehle im Terminal ausgeführt werden, um das Repository hinzuzufügen.

echo „deb https://pkg.tox.chat/debian stable $(lsb_release -cs)“ | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/tox.list

wget -qO – https://pkg.tox.chat/debian/pkg.gpg.key | sudo apt-key add –

sudo apt-get install apt-transport-https

sudo apt-get update

Schritt 2 – Installation
Sobald das Repository aktiviert wurde, kann mit dem folgenden Terminal Befehl die eigentliche Tox Installation durchgeführt werden.

sudo apt-get install utox

 

Banner Wolfgramm Services
Tox Download
https://tox.chat/download.html
Tox Installationshinweise
https://tox.chat/download.html#gnulinux
Tox Clients
https://tox.chat/clients.html
Tox Wiki Seiten
https://wiki.tox.chat/start

uTox Screenshots

uTox

uTox Profil Einstellungen

uTox

uTox Benutzeroberfläche konfigurieren

uTox

uTox Video & Audio Einstellungen

uTox

uTox Benachrichtigungen einstellen

 

Banner Wolfgramm Services

 

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Erster Alphatest mit dem Messenger uTox erfolgreich abgeschlossen

Der erste Testlauf mit dem uTox Messenger verlief erstaunlich postiv, obwohl es sich immer noch um eine Alpha Version handelt. Zum Einsatz kamen Ubuntu Rechner. Die eingesetzte Hardware war insgesamt schon in die Jahre gekommen. Hier einige Richtwerte zur Orientierung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

+ Dual Core Prozessoren
+ 4 GB RAM
+ Ubuntu 12.04 LTS
+ Diverse Logitech Webcam
+ Microsoft Webcam Cinema
+ uTox als 64 bit Version
+ Headset über USB

Die Installation erfolgte auf einem Testrechner als „uTox binary fuer other Linux“ von der TOX Seite. Auf anderen Rechnern erfolgte die Installation über das shell script (für Debian, Ubuntu, Mint, etc.) von dieser Seite:
https://wiki.tox.im/Binaries

Nach Einrichtung der Quellen über das Script wurde uTox dann über Synaptic installiert.

TOX SHELL SCRIPT

#remove old key
sudo apt-key del 0C2E03A0

sudo sh -c ‚echo „deb https://repo.tox.im/ nightly main“ > /etc/apt/sources.list.d/tox.list‘
wget -qO – https://repo.tox.im/pubkey.gpg | sudo apt-key add –
sudo apt-get install apt-transport-https
sudo apt-get update -qq
echo „Tox Repository Installed.“ (Debian, Ubuntu, Mint, etc.)
echo „You can now install utox, qtox, toxic, ratox and tox-bootstrapd“

ERSTE ERFAHRUNGEN

Die Verbindung wurde nach Übersee getestet und verlief über einen Zeitraum von ca. zwei Stunden mit Bild und Ton stabil und ohne Abbrüche. Auf einem Rechner ließ sich die Kamera scheinbar unmotiviert nicht anwählen, obwohl sie bereits vorher funktionierte. Die Lösung dazu war simpel: Die Kamera in den Einstellungen abwählen und unmittelbar wieder auswählen. Das war der einzige Bug, den wir finden konnten. Der Zeitraum für das Klingelzeichen ankommender Anrufe könnte länger sein, um einen Anruf bequemer entgegen nehmen zu können. Insgesamt ist die Software bereits komplett funktionsfähig, obwohl sie noch als „Alphaversion“ gekenzeichnet ist. Um Freunde einzuladen muss die eigene ID (ein langer Zahlencode) aus dem eigenen Profil an den befreundeten Gesprächspartner gesendet werden. So wird der Gesprächspartner in die Freundesliste aufgenommen. Ebenso kann ein Avatar und ein Nickname definiert werden.

EIN USER ZU TOX

Ein erster User sagt dazu: „Ich habe heute TOX mit Claus getestet und es spielt auf Linux 1a, supereinfach zu bedienen. Besser geht es fast nicht. Installation ist noch einfacher, uTox binary fuer other Linux von der TOX Wiki Seite runterladen, auspacken fertig. Einfach anklicken und loslegen.“

Tox und uTox herunter laden
https://tox.im

Weitere Informationen zum Thema „Skype und Sicherheit“ (externer Link)
https://pay.reddit.com/r/projecttox/comments/35gygh/just_found_out_about_this_project_and_i_have_a/